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Fußbodenheizung nachträglich einfräsen: Die moderne Lösung für warme Füße im Altbau

Ratgeber

Fußbodenheizung nachträglich einfräsen: Die moderne Lösung für warme Füße im Altbau

Wer im Zuge einer Altbausanierung eine zeitgemäße Fußbodenheizung nachrüsten möchte, stößt häufig auf ein Problem: Klassische Fußbodenheizungen benötigen zusätzliche Aufbauhöhe. In Bestandsgebäuden führt dies oft zu aufwendigen Anpassungen an Türen, Zargen und Treppenanschlüssen. Genau hier setzt unser HEATFlow-System an: Die Heizrohre werden direkt in den vorhandenen Estrich integriert, der bestehende Bodenaufbau bleibt weitgehend erhalten.

Was ist das HEATFlow-System?

HEATFlow ist unser eigenes Konzept für das nachträgliche Einfräsen von Warmwasser-Fußbodenheizungen im Bestand. Dabei kombinieren wir unsere Erfahrung aus über sechs Jahren Fräspraxis mit hochwertigen Systemkomponenten und technisch sicherem Wiederaufbau des Untergrundes.

Kombination verschiedener Systeme: oft die beste Lösung

In der Praxis treffen wir regelmäßig auf Gebäude, bei denen einzelne Bereiche unterschiedliche Voraussetzungen aufweisen. Deshalb kombinieren wir HEATFlow-Frässystem, Noppenplattensysteme und Dünnestrich-Systeme flexibel miteinander.

Das Uzin Reno-System: Stabilität und Belegreife nach dem Fräsen

Nach dem Einlegen der Heizrohre arbeiten wir mit hochfesten Renovierungsspachtelmassen, faserverstärkten Nivelliermassen und Armierungssystemen. Dadurch entsteht wieder ein belastbarer, belegreifer Untergrund, geeignet für Parkett, Vinyl, Fliesen und Teppich.

FAQ

Häufige Fragen

Kann jeder Estrich für eine Fußbodenheizung eingefräst werden?
Nein. Vor jeder Fräsung muss die vorhandene Estrichkonstruktion gründlich geprüft werden. Wir kontrollieren Estrichart, Dicke, Tragfähigkeit sowie eventuelle Risse oder Schäden.
Welche Estricharten sind für das Frässystem geeignet?
In unserer täglichen Praxis fräsen wir problemlos in Zementestriche, Anhydrit- bzw. Calciumsulfatestriche, Gussasphaltestriche und Fermacell-Trockenestrichelemente. Reine Betonflächen können aus statischen Gründen in der Regel nicht eingefräst werden.
Entsteht beim Einfräsen viel Schmutz und Staub?
Nein. Unsere Fräsmaschinen arbeiten mit diamantbestückten Werkzeugen und sind direkt an leistungsstarke Industriesauger angeschlossen. Dadurch wird der Staub sofort abgesaugt.
Was kostet es, eine Fußbodenheizung nachträglich einzufräsen?
Der reine Fräsvorgang beginnt bei 35 € pro Quadratmeter. Rohrverlegung und Verteiler-Montage werden nach Aufmaß kalkuliert, ebenso die anschließende Bodenverlegung. Der Anschluss an den Wärmeerzeuger und der hydraulische Abgleich erfolgen, sofern erforderlich, durch einen Heizungsfachbetrieb. Wir erstellen gerne ein individuelles Angebot nach einer Objektbesichtigung.
Wie lange dauern die Arbeiten bei einem normalen Einfamilienhaus?
Das reine Einfräsen und Verlegen der Heizungsrohre dauert bei ca. 100 m² nur ca. zwei Tage. Das Gesamtprojekt inklusive Untergrundsanierung und Bodenbelagsarbeiten ist in der Regel innerhalb von etwa 14 Tagen abgeschlossen.
Welche Heizleistung wird mit einer eingefrästen Fußbodenheizung erreicht?
Fliesen und Keramik: ca. 55 bis 95 W/m². Vinyl und Designbeläge: ca. 50 bis 95 W/m². Parkett (vollflächig verklebt): ca. 40 bis 80 W/m².
Warum ist die Nachbearbeitung mit dem Uzin Reno-System so wichtig?
Durch das Fräsen werden Kanäle in die Estrichscheibe geschnitten. Würde man diese nur mit Standardspachtelmasse schließen, entstünden spätere Risse im neuen Bodenbelag. Wir setzen daher auf das Uzin Reno-System mit Glasfaserarmierung für dauerhaft tragfähigen Untergrund.

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